DIE BRÜCKE VON REMAGEN

Brücke RemagenDIE BRÜCKE VON REMAGEN
Ein Film von Werner Kubny
WDR FERNSEHEN
Sendung: Freitag, 6. März 2015 – 20.15 Uhr

Eine der erstaunlichsten Geschichten des Kriegsendes 1945 im Westen Deutschlands hat sich an der BRÜCKE VON REMAGEN abgespielt. Über die letzte nicht von der deutschen Wehrmacht gesprengte Brücke über den Rhein zwischen Erpel und Remagen verkehrten Züge, u.a. zur Westfront nach Frankreich. Diese Brücke spielt 10 Tage im März 1945 eine entscheidende Rolle für das Ende des II. Weltkriegs. Der Ludendorff-Brücke, wie sie hieß, wurde weder von der deutschen Wehrmacht noch von den alliierten Truppen große strategische Bedeutung beigemessen. Buchstäblich über Nacht verwandelte sich die Brücke dann zu einem der entscheidenden Schauplätze des Kriegsendes.

Kaum jemand, der heute die Brückentürme von Remagen oder Erpel besucht, ahnt, welche außergewöhnlichen Ereignisse hier 1945 stattgefunden haben, welche tragischen persönlichen Schicksale damit verbunden waren und bis heute Menschen beschäftigen. Innerhalb eines Nachmittags am 7. März 1945 wurde die Brücke von der US-Army erobert und für einen raschen Vormarsch genutzt. Der 1969 herausgekommene Hollywood-Film dramatisiert diese Eroberung in einer für Hollywood typischen Weise.  Werner Kubnys Dokumentation erzählt mit eindrucksvollem Archivmaterial und den Erinnerungen von deutschen und amerikanischen Zeitzeugen aus deren Sicht die Geschichte, die sich vor genau 70 Jahren am Rhein wirklich abgespielt hat. Nicht unwesentlich ist bei dieser Spurensuche die Erkenntnis, dass sich mit der Eroberung der Krieg am Rhein um Wochen verkürzte und damit eine weitere furchtbare Katastrophe den Deutschen und Europa erspart geblieben ist.

Produktion und Regie: Werner Kubny – Kamera: Stefano Levi – Schnitt: Christoph Tetzner-Kannen
Eine Werner Kubny Filmproduktion für WDR Fernsehen 2015

 

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